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Was ist Yoga?

Yoga ist ein mehrere tausend Jahre alter Übungsweg aus Indien, welcher gleichermassen Körper, Geist und Seele anspricht. Das Wort "Yoga" stammt aus dem Sanskrit "yuj" und bedeutet anjochen, vereinen. Der Yoga vereint Körper, Geist und Seele. In unserem Alltagsbewusstsein sind diese drei Elemente oft getrennt. Darum sagt man in der Umgangssprache auch "ich stehe neben mir", "ich bin aus dem Häuschen" oder man spürt einfach den Boden nicht unter den Füssen. Der Geist ist im Alltag mal mit diesem, mal mit jenem beschäftigt, der Körper führt sein vegetatives Dasein ohne dass wir ihn bewusst wahr nehmen. Aus dieser Trennung entsteht eine Disharmonie, der Körper ist verspannt und erschöpft, der Geist ist unruhig und die Atmung als Bindeglied der beiden ist irritiert. Die vielfältigen Methoden des Yoga bieten hier eine wunderbare Möglichkeit zur Abhilfe.
Der klassische Yoga des Patanjalis, welcher um die Zeitenwende entstand, definiert Yoga als einen Zustand der durch das "Abschalten, stillegen der Aktivitäten, Bewegungen des Geistes" (yogas citta-vritti-nirodhah. Yoga Sutra) entsteht. Im frühen Yoga (ca.1500 v.Chr. bis Zeitenwende) stand die Reflexion und Meditation im Vordergrund, von Körperübungen ausser der Sitzhaltung war nur wenig bekannt. Die in der heutigen Zeit entwickelten Yogaformen verbinden meist beide Methoden, die des klassischen und die des Hatha Yoga.

Was ist Hatha Yoga?

Hatha Yoga entstand ca. 1500 n.Chr. und ist die klassische Form der neuen Yogarichtungen. Er basiert auf dem Tantrismus, einer philosophischen Richtung, welche die Schöpfung als Ausdruck der eigenen Bewusstseinsenergie definiert und in welcher der Körper mit einbezogen wird. (Fälschlicher Weise wird in der westlichen Welt, der Tantrismus als eine rein sexuelle Praktik verstanden!)
Der Hatha Yoga ist also eine Form von Körperarbeit, die uns hilft, diese Bewusstseinsenergie in uns zu erfahren und zu lenken. Das Sanskritwort "Hatha" bedeutet "Ha" Sonne, "Tha" Mond. Die Sonne (männliche, warme, aktive Energie) ist der rechten Körperhälfte zugeordnet und der Mond (weibliche, kalte, empfangende Energie) ist der linken Körperhälfte zugeordnet. Beide Energien sind in uns allen vorhanden. Der Hatha Yoga spricht die Dualität an und der Weg, die beiden Pole wieder zu vereinen, sich selber wieder als Ganzheit wahrzunehmen.
Hatha Yoga hilft durch die Körperübungen (Asanas) die Energiebahnen (Nadis) wieder in den Fluss zu bringen und körperlich wieder beweglicher, kräftiger und geschmeidiger zu werden. Die beiden Körperhälften können wieder besser wahrgenommen werden. Durch die Atemachtsamkeit während der Lektion kommen der Geist wieder zur Ruhe und das Nervensystem ins Gleichgewicht. Um Yoga zu lernen braucht es keine speziellen Voraussetzungen oder Beweglichkeit.

Regelmässige Yogapraxis…
 
…stärkt und dehnt die Muskulatur des ganzen Körpers
…kräftigt den ganzen Rücken
…verbessert den Gleichgewichtssinn und die gesamte Körperhaltung
…stärkt das Immunsystem und die Lungen
…festigt das Selbstwertgefühl und die Willenskraft
…bringt mehr Ruhe, Ausgeglichenheit und Flexibilität ins Leben
…hilft bei leichten Depressionen und Gemütsverstimmung (kein Ersatz für Gesprächstherapie)
…verfeinert das Bewusstsein
…öffnet die Energiebahnen und harmonisiert Körper, Geist & Seele
…und macht einfach Freude

 
Was kann eine Yogalektion alles beinhalten?
 
Asanas
    Yogapose dynamisch fliessend oder statisch gehalten zum Spüren der inneren Dynamik
Pranayama
Atemübungen zur Lenkung der Bewusstseinsenergie/Prana und zur Beruhigung des Geistes
Dhyana
Meditation
Shavasana
Entspannung - dient zur Regulierung der Körperfunktionen nach der Yogasequenz und zum Ausgleich der Energie/Prana im Körper
Mantras
Mantras sind Silben oder Texte in Sanskrit/Devanagri, welche auch die Sprache der Chakras genannt wird. Sie dienen uns als ideale Vorbereitung/Abschluss auf der energetischen Ebene für die folgende Yogasequenz
Mudras
Siegel, die mit den Fingern oder mit Kontraktion diverser Muskeln erzeugt werden

 
Ist Shakini Yoga ein neuer Yogastil?

Nein. Ich habe den Namen einfach für das Studio gewählt, weil er mir gefällt. Es gibt sowieso kein Yogastil der nicht Hatha Yoga ist. Shakini ist ein Energiewesen, das im Kehlkopfchakra innewohnt. Shakini verbindet die höheren Ebenen mit der menschlichen Ebene. Sie lehrt durch Träume, die uns helfen sollen, unser Bewusstsein zu entwickeln. Shakinis sind auch die Engelwesen, die die Göttin Durga begleiten. Shakini ist abgeleitet von dem Sankskrit Wort Shakti welches die Weiblichkeit im Göttlichen symbolisiert. In der indischen Tradition gibt es immer beide Aspekte im göttlichen, das Männliche und Weibliche- Shiva und Shakti. Übrigens sind wir kein Studio ausschliesslich für Frauen, bei uns auch Männer herzlich Willkommen.


 
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